Wer sind die Christen

die in Cottbus, Karl-Liebknecht-Str. 102

 zusammen kommen?

Wie an vielen Orten der Erde, so treffen wir uns auch in Cottbus seit vielen Jahren als gläubige Christen mit folgendem Hintergrund:


1. Die biblische Grundlage des christlichen Glaubens

Ø     Wir sind davon überzeugt, dass die Bibel, bestehend aus dem Alten und Neuen Testament, Wort  für  Wort  das inspirierte  Wort  Gottes an die Menschen ist.

Ø       Wir glauben, dass Jesus Christus ewiger Sohn Gottes und auch wirklicher Mensch ist.

Ø    Wir glauben, dass ein Mensch nur durch den stellvertretenden Tod Jesu Christi am Kreuz auf Golgatha Vergebung der Sünden empfangen kann. Durch die Buße zu Gott und den Glauben an den Herrn Jesus empfängt er ewiges Leben.

Ø     Wir glauben, dass Jesus Christus aus den Toten auferstanden ist, nachdem ER am Kreuz von Golgatha das Werk zur Vergebung der Sünden vollbracht hat, und dass alle Menschen eine leibliche Auferstehung erfahren werden.

 

2. Die biblische Grundlage des Zusammenkommens
 

Ø    Wir wissen uns mit allen Kindern Gottes verbunden. Deshalb tragen wir keinen zusätzlichen Namen, denn ein Name würde uns von anderen Christen abgrenzen und wäre kein Zeugnis für die Einheit aller Gläubigen, die den einen Leib bilden.

Unsere Bitte an Sie:

Erforschen Sie die Heilige Schrift und prüfen Sie, „ob es sich so verhält“ (Apostelgeschichte Kapitel 17 Vers 11) und ob dieser Weg in Übereinstimmung mit der Bibel ist.

 

Wir treffen uns:

Sonntag        11:00 Uhr           Biblischer Vortrag

Mittwoch       19:30 Uhr           Gebet /  biblische Betrachtung

        mit fortlaufendem Thema

 

Sie sind herzlich eingeladen!

___________________________________________________________________________________________

 

lutherisch  -  paulisch  -  petrisch

 

Ihr aber, lasst euch nicht Rabbi (Lehrer) nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Nennt auch niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater - der im Himmel ist.  (Matthäus 23:8 + 9)

In seiner Schrift „Eine treue Vermahnung an alle Christen, sich zu hüten vor Aufruhr und Empörung“ schrieb Dr. Martin Luther im Jahr 1522:

„Zum ersten bitte ich, man wolle meines Namens schweigen und sich nicht „lutherisch“ sondern Christ nennen. Was ist Luther? Ist doch die Lehre nicht mein, ebenso bin ich auch für niemand gekreuzigt. Paulus wollte nicht leiden, dass die Christen sich paulisch oder petrisch, sondern Christen sollten (sie sich) nennen. Wie käme ich .... dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen benennen sollte? Nicht so, liebe Freunde, lasst uns die Parteinamen tilgen und uns Christen nennen, (nach dem), dessen Lehre wir haben. Die Papisten haben billig einen Parteinamen, dieweil sie (sich) nicht an Christi Lehre und Namen begnügen. Sie wollen auch päpstlich sein, so lass sie päpstlich sein, (dessen,) der ihr Meister ist. Ich bin und will kein Meister sein. Ich habe mit der Gemeinde die einzige, allgemeine Lehre Christi, der unser aller Meister ist.“

1. Korinther 3:4 - 7:

„Denn wenn einer sagt: ich bin des Paulus, der andere aber: ich des Apollos; seid ihr nicht menschlich? Wer ist denn Apollos, und wer ist Paulus? Diener, durch die ihr geglaubt habt, und zwar wie der Herr einem jeden gegeben hat. Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. Also ist weder der pflanzt etwas, noch der begießt, sondern Gott, der das Wachstum gibt.“

Ergebnisse der Rechtfertigung

 

Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir auch mittels des Glaubens Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Römer 5:1,2

 

Drei Ergebnisse der Rechtfertigung werden uns hier vorgestellt: 1. Wir haben Frieden mit Gott; 2. wir stehen in der Gnade; 3. wir rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.

 

1.      Wir haben Frieden mit Gott. Dieser Frieden gründet sich auf das Werk der Erlösung, das unser Herr Jesus am Kreuz ausgeführt hat. Er hat Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes (Kolosser 1:20).   Wer dieses Werk im Glauben erfasst, wird gerechtfertigt und kommt in den Genuss dieses Friedens. Er fürchtet sich nicht mehr vor der Verdammnis, da er weiß, dass der Herr Jesus für seine Schuld im Gericht war und seine Sünden getragen hat.

 

2.      Wir stehen in der Gnade Gottes. Das ist unser Vorrecht: Durch Glauben sind wir in die Gunst Gottes eingetreten. Solche, die vorher Feinde Gottes waren, sehen sich jetzt als Söhne angenommen! Nicht Gesetz, sondern Gnade kennzeichnet diese Beziehung zu Gott. Er sieht uns in seinem Sohn Jesus Christus. So kann der Gläubige in völliger Gewissheit des Glaubens Gott nahen. Stets hat er Zugang zum Vater.

 

3.      Wir rühmen uns der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Das ist unser zukünftiges Teil: Wir werden einmal die Herrlichkeit Gottes genießen. Der Herr Jesus selbst sprach in dem Gebet zu seinem Vater den Wunsch aus, dass wir seine Herrlichkeit schauen (Johannes 17:24). Darauf zu hoffen, ist keine ungewisse Sache, denn Gottes Zusagen gehen sicher in Erfüllung. Deshalb erwarten wir die zukünftige Herrlichkeit mit einem freudigen und lobpreisenden Herzen.

 

(aus „Der Herr ist nahe“ 28. August 2008)


________________________________________________________________________________________________________

Finanzmarktkrise oder „Der alte Mann und das Meer“

1952 wurde die Novelle „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway veröffentlicht. Das Werk war ausschlaggebend für die Verleihung des Literatur-Nobelpreises 1954 an den Dichter.

 Der Fischer Santiago hat 84 Tage erfolglos gefischt. Am 85. Tag fährt er allein auf den Golf hinaus. Gegen Mittag beißt ein gewaltiger Schwertfisch an. Santiago freut sich über den Fang seines Lebens und malt sich aus, mit dieser großen Beute in den Hafen zu kommen und einen hohen Preis dafür zu erzielen. Nach zwei Tagen und Nächten des Kampfes, in denen ihm die Hände durch die Angelschnur zerschnitten werden, gelingt es ihm schließlich, den Fisch zu harpunieren. Er bindet ihn längsseits des Bootes fest und macht sich auf den Heimweg. Angelockt von dem Blut, macht sich eine Vielzahl von Haien über den Fisch her. Santiago wehrt sich verzweifelt und es gelingt ihm, sieben Haie zur Strecke zu bringen. Trotzdem stellt der alte Mann im Hafen fest, dass von seinem Fang nur noch das Skelett übrig geblieben ist und sagt resigniert: „Ich bin viel zu weit hinausgefahren.“

 Ja, wir Menschen sind viel zu weit von Gott und seinem Wort weg gefahren. Auf dem Meer des Lebens suchen wir nach dem großen Fang und stellen am Ende fest, dass die Haie der Enttäuschung, des Egoismus und der Sünde uns alles weggefressen haben. Wie der alte Mann stehen wir dann zum Schluss mit leeren Händen da.

 Nur in der Bindung an den Herrn Jesus und auf sein Wort hin werden wir den Fang unseres Lebens machen, etwas, das nicht aufgezehrt ist wenn wir sterben, sondern was uns in Ewigkeit bleibt.

(aus "Leben ist mehr" 13.09.2008)

____________________________________________________________________________________________

 In Hoffnung freut euch

 Ohne Hoffnung kann der Mensch nicht leben!

Jeder Mensch hofft auf irgendetwas: Eine in Aussicht stehende Gehaltserhöhung gibt Motivation und Kraft. Wir hoffen auf gutes Wetter im Urlaub, auf eine erholsame Zeit. Und die Kinder sind die ganze Hoffnung der Eltern.

Dabei spüren alle, dass solch ein Hoffen eine unsichere Angelegenheit ist; denn wie oft kommt es anders, als wir erhofft haben.

Nun wird uns aber gesagt, dass wir uns "in Hoffnung freuen" sollen. Die Hoffnung ist neben dem Glauben und der Liebe ein wichtiges christliches Element. Worauf hoffen denn nun die Christen, und wie sicher ist ihre Hoffnung, dass diese eine Ursache der Freude werden kann?

Mit dem Psalmdichter sagt der Gläubige: "Und nun, worauf harre ich, Herr? Meine Hoffnung ist auf dich!"  (Psalm 39,8)  Ein weiteres Wort aus der Bibel: "Die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaue und eure Hoffnung auf Gott sei".  (1. Petrus 1,21)  Das Hoffen des Christen richtet sich also auf den ewig unveränderlichen Gott.

Da verstehen wir, dass die christliche Hoffnung eine sichere Erwartung ist - das feste Vertrauen, dass Gott erfüllt, was er verheißen hat.

Für die, welche an Jesus Christus glauben, ist eine "Hoffnung aufgehoben in den Himmeln"  (Kolossen 1,5).  Dort ist ihr Heiland jetzt und hat im Haus des Vaters eine Stätte für sie bereitet. Er wird wiederkommen und alle, die an ihn glauben, dorthin bringen  (Johannes 14,2 - 3).  Ja, "wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus"  (Titus 2,13).   

In dieser sicheren Hoffnung können die Christen sich freuen. Und bald wird sie in Erfüllung gehen.

 (aus "Der Herr ist nahe" 22.07.2009, CSV-Verlag, Hückeswagen)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------